Schutzkonzept

Sicherheit und Wohlbefinden für alle Mitglieder

Der Darmstadt Athenas Quadball e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, seine Mitglieder aktiv vor Diskriminierung und sexualisierter Gewalt zu schützen. Unser Ziel ist es, dass sich jede Person bei uns jederzeit auf und neben dem Spielfeld wohl und sicher fühlen kann.

Warum ein Schutzkonzept?

Unser Schutzkonzept dient nicht dazu, Vereinsaktivitäten einzuschränken, sondern diese für alle sicher zu gestalten. Es geht nicht um Verbote, sondern um niederschwellige Maßnahmen, die die Teilnahme an allen Aktivitäten für alle Mitglieder ermöglichen.

Das Schutzkonzept umfasst:

  • Einen Verhaltenskodex mit den Zielen unseres Vereins
  • Eine Selbstverpflichtungserklärung für respektvollen Umgang miteinander
  • Ein Beschwerdemanagement für die Meldung von Vorfällen
  • Einen Maßnahmenkatalog mit Handlungsempfehlungen für konkrete Situationen

Das vollständige Schutzkonzept findest du hier.

Gemeinsame Verantwortung

Der wichtigste Aspekt ist, dass dieses Konzept von allen Mitgliedern gelebt werden muss, um seine Wirkung entfalten zu können. Das Schutzkonzept stellt eine wertvolle Unterstützung dar, aber nur wenn wir alle zusammenarbeiten, können wir Diskriminierung und sexualisierte Gewalt im Verein vorbeugen und eine vertrauens- und respektvolle Atmosphäre schaffen.

Ansprechpersonen

Wenn du Unterstützung brauchst

Wir haben Vertrauenspersonen benannt, an die du dich jederzeit wenden kannst:

  • Vertrauenspersonen: Matthias Lobenhofer, Katja Siegemund, Derris Limma

Die aktuelle Besetzung dieser Positionen findest du immer auch auf unserer Webseite unter „Ansprechpartner:innen“.

Der Beschwerdeprozess

Wann kannst du dich an uns wenden?

Du kannst dich an unsere Vertrauenspersonen wenden, wenn:

  1. Du nach einer Situation über dein eigenes Verhalten unsicher bist
  2. Du dich nach einer Situation mit jemand anderem unwohl oder angegriffen fühlst
  3. Dir eine Situation zwischen anderen Personen auffällt, die du ansprechen möchtest

Eine solche Situation kann sowohl körperlicher als auch nicht-körperlicher Natur sein. Darunter fallen beispielsweise auch rassistische oder sexistische Aussagen, erfahrene Benachteiligungen oder wenn du dich unter Druck gesetzt bzw. ausgeschlossen fühlst.

Unser Grundsatz: Lieber einmal zu viel nachgefragt als einmal zu wenig!

Was passiert nach deiner Meldung?

Wir behandeln dein Anliegen in jedem Fall vertraulich. Wir geben Informationen nur mit deinem Einverständnis weiter.

Im ersten Schritt besprechen wir mit dir:

  • Was vorgefallen ist
  • Wie es dir damit geht
  • Welche Unterstützung du dir wünschst

Mit deiner Zustimmung dokumentieren wir das Gespräch, damit keine wichtigen Informationen verloren gehen.

In vielen Fällen hilft schon ein gutes Gespräch, um mit einer Situation besser umgehen zu können. Wenn das nicht ausreicht, besprechen wir gemeinsam das weitere Vorgehen und leiten mit deinem Einverständnis entsprechende Schritte ein. Bei Bedarf holen wir externen Rat ein – aber immer erst nach Absprache mit dir.

Unser Versprechen: Du wirst nie alleine gelassen!

Nachsorge und Rehabilitation

Unterstützung für Betroffene

Für Betroffene stellt der Verein eine Liste von externen Beratungsstellen zur Verfügung. Durch einen Vorfall aufgedeckte problematische Vereinsstrukturen werden aufgearbeitet und überarbeitet.

Bei einer zu Unrecht beschuldigten Person wird ein Rehabilitierungsverfahren eingeleitet. Die einzelnen Schritte werden dabei mit der betroffenen Person abgestimmt.